Pluragraph – Social-Media-Benchmarking für den Dritten-Sektor

Anfang August ging Pluragraph.de online. Pluragraph.de ist eine kostenlose Plattform für Social Media Benchmarking und Social Media Monitoring im nicht-kommerziellen Bereich.

Pluragraph.deDas quantitative Ranking der Social-Media-Aktivitäten von bereits knapp 3.000 Organisationen aus den Bereichen  Zivilgesellschaft, Politik, Kultur und Verwaltung berechnet sich aus der Anzahl der Fans bei Facebook, der Anzahl der Follower bei Twitter, und den Circles  in denen eine Organisation bei Google+ vertreten ist. Zusätzlich fließt ein Wert für die Flickr- und Youtube-Aktivitäten in den Ranking-Wert mit ein.

Ziel des Rankings ist es, Mitarbeitern und Aktiven von Nonprofit-Organisationen einen Überblick über die Social-Media-Aktivitäten der eigenen Organisation zu verschaffen und diese vergleichbar zu machen mit dem Engagement von anderen Organisationen. Pluragraph.de bietet zu diesem Zweck die Möglichkeit, sich Rankings in unzähligen, verschiedenen Kategorien anzeigen zu lassen.

Über den Start von Pluragraph.de, die nächsten Schritte und welche zusätzlichen, kostenpflichtigen Dienstleistungen in Zukunft angeboten werden sollen, hat sich Jona Hölderle, einer der drei Gründer und Koordinator von Pluragraph.de, per Email geäußert.

Seit Anfang August gibt es Pluragraph.de. Wie waren die Reaktionen auf euer Angebot und wie wird es bisher angenommen?

Die Reaktionen waren bisher durchaus positiv. Insbesondere der große Umfang von fast 3.000 eingetragenen Organisationen in 150 Kategorien gibt vielen Leuten gleich einen Mehrwert.

Ein paar Leute hätten sich gewünscht, dass es neben der rein quantitativen Analyse der Follower/Like-Zahlen auch noch ein qualitatives Ranking gäbe, also Aktivität und Interaktion. Das ist aber mit einem kostenlosen Produkt nicht zu machen.

Die Motivation kommt ja daher, dass uns eine Datenbank fehlte, die auflistet welche Organisationen wo und wie stark im Social Web vertreten sind.

Worin siehst du den größten Nutzen von Pluragraph.de für Nonprofit-Organisationen und die interessierte Öffentlichkeit?

Organisationen können sich miteinander in Kategorien vergleichen und so sehen wo sie im Social Web stehen (Benchmarking). Zudem können Organisationen von Besuchern gefunden werden und erhöhen damit die Besuchszahlen auf ihren Profilen.

NPOs, aber auch andere Interessierte können jetzt interessante Organisationen beobachten. Aus der Betrachtung fremder Profile können zudem Best-Practice-Beispiele gesammelt werden, die wiederum die eigene Arbeit bereichern. Als „Nebenprodukt“ fällt dann quasi auch noch eine umfassende Datenbank von Nichtregierungsorganisationen, Vereinen, Verbänden, Think Tanks, Parteien usw. ab. Dies allein ist schon ein unschätzbarer Wert, wenn man in diesem Bereich recherchiert bzw. arbeitet.

Pluragraph.de erleichtert und professionalisiert also die Arbeit für alle Social-Media-Verantwortlichen im deutschsprachigen Raum.

Welche zusätzlichen, dann wohl kostenpflichtigen, Features wollt ihr in Zukunft anbieten? Kannst du darüber schon etwas verraten?

Wir überlegen zusätzlich zu den bisherigen Funktionen noch eine qualitative Analyse in das bisherige Angebot zu integrieren. Wir wollen eine Aussage über den Aktivitätsgrad und das Feedback der Profile bekommen. Der jetzige Funktionsumfang bleibt aber kostenfrei erhalten. Die Planungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen.

Vielen Dank für diese Antworten.

Pluragraph.de ist auf jeden Fall ein interessantes Tool, welches in die analytische Arbeit Eingang finden wird. Alleine die oben angesprochene Datenbank ist ein guter Grund, bei der Recherche zu Social-Media-Aktivitäten von NPOs auf der Seite vorbeizusurfen.

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